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Diseases

EinleitungDie chirurgische Behandlung der Patienten durch den operativen Eingriff gehört heutzutage zu den primären Behandlungsmöglichkeiten. Eine zunehmende Zahl der Patienten wird heutzutage kurativ behandelt. Die Indikation für viele operativen Eingriffe ist relativ leicht zu stellen. Bei manchen Eingriffen wie eine Leberresektion sollte die Indikation am besten im Rahmen eines interdisziplinären Tumorboards gestellt werden. Die Vor- und Nachbehandlung mit Chemo- und/oder Strahlentherapie bzw. spezielle Therapie wie Immuntherapie (multimodal) zur Unterstützung der chirurgischen Ansätze ist ebenfalls für eine gute Prognose der Erkrankung sehr wichtig.…

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Einleitung

Die chirurgische Behandlung der Patienten durch den operativen Eingriff gehört heutzutage zu den primären Behandlungsmöglichkeiten. Eine zunehmende Zahl der Patienten wird heutzutage kurativ behandelt. Die Indikation für viele operativen Eingriffe ist relativ leicht zu stellen. Bei manchen Eingriffen wie eine Leberresektion sollte die Indikation am besten im Rahmen eines interdisziplinären Tumorboards gestellt werden. Die Vor- und Nachbehandlung mit Chemo- und/oder Strahlentherapie bzw. spezielle Therapie wie Immuntherapie (multimodal) zur Unterstützung der chirurgischen Ansätze ist ebenfalls für eine gute Prognose der Erkrankung sehr wichtig. Für eine chirurgische Therapie ist das biologische Alter entscheidend, nicht das Numerische.

Die Komplikationen sind durch eine genaue Auslese der operablen Patienten sehr selten, aber nicht auszuschließen. Folgende sind einige der wichtigsten Komplikationen mit denen die Patienten rechnen müssen, wenn sie operiert werden:

Verletzung der benachbarten Organe / Strukturen

Durchstoßung (Perforation)

Blutungen ( Vor chirurgischen Eingriffen muss die Gerinnung also PZ über 60 sein und INR unter 2,0)

Operationsbedingte Folgeeingriffe

Lagerungsschäden während der Operation: Druckschäden an den Nerven mit Empfindungsschäden, vorübergehenden oder bleibenden Lähmungen der Extremitäten, Haut- und Gewebeschäden, dauerhafte Narben

Harnwegsinfekte

Wundinfektionen, Wundheilungsstörungen: mit Abszess bis zum Sepsis, schmerzende und ästhetisch störende Narbenwucherungen mit Hautfärbungen (Kelloide), Bewegungseinschränkungen, Taubheitsgefühl im Bereich der Operationsnarbe

Allergien, Überempfindlichkeitsreaktionen: Hautreaktionen, Schwindel, Erbrechen

Organversagen, Lähmungen

Thrombosen, Embolien: Venenverschlüsse durch Blutgerinnsel in den Venen zB Beinvenenthrombosen oder zu einem Lungenembolie (PAE) führen

Infektionen nach Bluttransfusionen: Infektionsrisiko (Hepatitis-Viren, HIV (AIDS), Erregern von BSE, Creuzfeldt-Jakob-Erkrankung, oder bisher unbekannten Erregern.

Postoperative Schmerzen,

evtl. Nachblutung,

Mögl. Einer Zweiteingriffes und damit verlängerter KH-Aufenthalt, Wundheilungsstörungen und die im Aufklärungsbogen beschriebenen Kompl.

Spritzenabszesse, örtliche Gewebeschäden mit Nekrosen, Venenreizungen, bleibende Schäden (Schmerzen, Lähmungen) sind sehr selten

Bei Wiederholungseingriffen höheres Risiko für Komplikationen

Falls der Eingriff ambulant durchgeführt worden ist, ist ein/eine Begleitperson je nach Eingriff und Narkose für die nächsten Tage erforderlich. Verkehrstauglichkeit ist nach dem Eingriff durch die Narkose (Schmerzmittel- und Betäubungsmittel) eingeschränkt, daher 24 Stunden nach dem Eingriff keine Fahrzeuge fahren, keine gefährlichen Maschinen betätigen, keine wichtigen Entscheidungen treffen. Bei Fieber, Schmerzen oder Rötung der OP-Wunde, schwere Verstopfung oder massiven Bauchkrämpfen behandelnden Arzt aufsuchen.

Die Patienten müssen genauestens über den geplanten Eingriff sowie über mögliche Komplikationen bis hin zum Tod aufgeklärt werden. Wenn der/die Patient/in alles verstanden hat und eingewilligt hat und die Indikationen vorliegen kann er/sie dann operiert werden.

Wichtige Begriffe

Prävalenz: die Anzahl der Patienten, die an einem bestimmten Zeitpunkt von einer Erkrankung betroffen sind

Inzidenz: Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner pro Jahr

Epidemiologie: Häufigkeit, Geographische Daten, Alter

Ätiologie: Ursachen, Noxen

Mortalität: Anzahl der verstorbenen pro 100.000 Einwohner pro Jahr

Demographische Erfassung: Wichtig für die Qualität der epidemiologischen Daten eines Landes

Todesursachenstatistik: Gibt an wie viele Patienten an Krebs verstorben sind

Altersverteilung: Es sollten alterskorrigierte (=standartisierte) Daten verwendet werden

Zellteilungszyklus: G1-Phase (präsynthetische Phase), S-Phase (prämitotische Phase), M-Phase (Mitosephase), G0-Phase (Ruhephase, kann auch dauerhaft sein)

Tumorverdoppelungszeit: Zeit, in der das Tumor sich verdoppelt

Tumorinfiltration: durch Freisetzung von lytischen Enzymen Auflösen und Zerstören des infiltrierten Organes

Metastasierung: Tochtergeschwulstbildung, Wanderung von Tumorzellen in die Umgebung oder in andere Organe wie zB Lymphknoten über Lymphabflussbahnen, hämatogen übers Blut, Implantation (intrakavitär (Karzinose), intraluminal (zB Darmlumen), iatrogen (während der Operation).

Typing: Beschreibung des histologischen Tumortyps.

Grading: Beschreibung des histologischen Malignitätsgrades.

Staging: TNM, pTNM

Präoperatives Staging

Intraoperatives Staging

Postoperatives Staging (mit pTNM)

Inoperabilität: Aufgrund Tumorinfiltration lebenswichtiger Strukturen, (Metastasen), Begleiterkrankungen.

Palliative Therapie: Nicht kurativ, lebensverlängernde Maßnahmen bei guter Lebensqualität, symptomatische Behandlung. Palliative Chemotherapie bedeutet das Leben mit der Chemotherapie zu verlängern bei Inoperabilität oder R2-Resektion.

Adjuvante Chemotherapie: Bei kurativer Zielsetzung mit R0-Resektion wird zusätzlich eine Chemotherapie durchgeführt.

Neoadjuvante Chemotherapie: Chemotherapie vor der Operation.

Hormontherapie: Wenn Tumor hormonabhängig wächst.

Immuntherapie: Immunsystem wird gegen Tumor bestärkt bzw. angeregt

Psychotherapie: Wird meistens vom Arzt durchgeführt und es gibt mehrere Phasen: 1-) Verleumdung und Verdrängung, 2-) Auseinandersetzung, 3-) Akzeptanz.

Wunden

Definition

Eine Wunde bedeutet eine Unterbrechung des zusammenhängenden Gewebes. Es ist ein Defekt der Haut oder der inneren Oberflächen mit Gewebszerstörung. Die chirurgische Therapie läuft häufig über einen Schnitt, was soviel wie eine Wunde bedeutet, deswegen müssen Chirurgen sich mit der Wundtherapie auseinandersetzen.

Einteilung nach Lokalisation

Äußere Wunden

Innere Wunden

Einteilung nach Art

Offene Wunden

Geschlossene Wunden

Prellung

Quetschung

Einteilung nach Komplexität

Einfache

Organe nicht betroffen

Komplizierte

Organe betroffen

Phasen der Wundheilung

Exudative

1-8 Stunden

Hämostase: Blutstillung mit Schorfbildung wdurch Einwanderung von Throbozyten, Fibrinfreisetzung, Zytokine

Resorptive oder inflammatorische Phase

1-3 Tage

Autolyse, Fibrinabbau, Entzündungsreaktion

Proliferative

3-10 Tage

Fibroblasten und Kapillaren wachsen hinein

Reperative

7 Tage bis Monate

Es entstehen Kollagen-Fasern und Stabilisierung (Wundkontraktionen)

Differenzierungsphase

Narbenbildung,

Heilungsarten

p.p. (per primum)

Primäre Wundheilung

Keine Narben

p.s. (per secundam)

Sekundäre Wundheilung

Granulationsgewebsbildung

Mit Narbe

Kann durchgeführt werden, wenn Wundgrund sauber mit Granulationsgewebe ist

Granulation (Körnelung)

Tertiäre Wundheilung

Granulationsgewebsbildung (p.s.), danach Hauttransplantation (p.p.)

Wundheilung

Leukozyten lösen abgestorbenes Gewebe mit Enzymen auf, Makrophagen wandern ein fressen das, Fibroblasten wandern und machen Kontraktionen. Kollagen I wird in das stabile Kollagen III umgewandelt und die Narbe kontrahiert sich.

Wundbeurteilung

Wundrand

Glatt: bessere Heilungschancen

Zerfetzt

wie alt

< 6 Stunden, Nähen möglich

Wundart

Keine primäre Näht bei:

Biss-Verletzungen

Stich-Verletzungen

verschmutzten Wunden

Begleitverletzungen

pDMS (periphere Durchblutung, Motorik, Sensibilität) prüfen

wo lokalisiert

TIME-Wundbeurteilung

T: Tissue, Gewebe/Wundgrund

I: Infekt / Inflammation

M: Moisture imballance, feuchte Wundbehandlung, optimale Feuchtigkeitsmilieus

Trockene Wunden: Hydrogele

Feuchte Wunden: Alginate oder Superabsorber

E: Edge, Epidermial margin, Wundrand

Operative Wundversorgung

Wundreinigung und –desinfektion

Sterile Abdeckung

Lokalanästhesie

Inspektion

Auffrischung des Wundrandes

Wundspülung mit H2O2 oder Betaisotona

Naht

Bis 6 Stunden möglich, bei unkomplizierten Wunden bis maximal 12 Stunden möglich.

Spannungsfrei nähen

Steriler Wundverband

Ruhigstellung

Tetanusimpfung auffrischen wenn kein Schutz oder Zweifel darüber besteht.

Tetanusimpfung hält bis 10 Jahre Schutz

Procedere

Nach 24 H dicht

Verbandswechsel am 1. POD

Ausser: Wunde blutet/sezerniert

Duschen ab 2. POT möglich

Naht ex bei

Kopf/Hals: nach 5-7 Tagen

Rumpf: nach 7-10 Tagen

Extremitäten: 10-14 Tagen

Einteilung

Mechanische Wunden

Riss-Quetsch-Wunden

Wundränder zerfetzt

Schürfwunde (Excoratio)

Decollement

Abreißen der Haut von der Unterfläche (Subkutis oder Muskelfaszie)

Wundversorgung

Evtl. plastische Deckung

Schnittwunde

Glatte Wundränder

Operationswunde

Für bessere Wundheilung Schnitt immer entlang der Hautspaltlinien (Langer)

Stichwunde

Tiefe Verletzungen/Organe können verletzt sein

Röntgen

Fremdkörper-Verdacht

Keine Naht, Infektionsgefahr

Eröffnung des Peritoneums:

Diagnostische Laparotomie

Pneumothorax

Thoraxsaugdrainage

Bülau-Drainage

Bisswunden

Mensch

Tier

Hund

Katze

Schlagen

Evtl. Antidot

Therapie

Wundränder ausschneiden

Naht oder offen lassen

Hohe Infektionsgefahr

Ruhigstellung

Antibiose

Impfungen

Tetanus

Tollwut

Hund

Fuchs

Pfählungsverletzungen bzw. Fremdkörper (Corpus alienum)

Pfahl präklinisch belassen, nicht entfernen

Anal

Laparotomie und Entfernung des Fremdkörpers

Komplikationen:

Kontinenzverlust möglich

Schusswunden

Durchschuss

Fragmente

Steckschuss

Röntgen:

Fraktur

Projektil/Fragmente

Amputationswunden

Finger/Zehen-Kuppen

Debridement

Desinfektion

Folienverband

Sterile Folie wird dicht angelegt

4-8 Wochen Heilungsdauer

Knöchern

Reimplantation in einem Zentrumsspital

Amputat in einem sauberen Sack und kalt mit ins Spital nehmen

nicht im Wasser

nicht im Gefrierfach

schnellst möglich ins Spital

Wenn möglich direkt ins Zentrumsspital fahren

Thermische Wunden

Wärme

Kälte

Chemische Wunden

Laugen: führen zur Kolliquationsnekrose (größere Eindringtiefe)

Säuren: führen zur Koagulationsnekrose

Therapie

Agens entfernen

Ausgiebige Spülung mit H2O

Strahlung

Durch radioaktive Strahlung

Haut-Nekrosen

Strahlen-Ulcus

Risikofaktoren für Wundheilungsstörungen bzw. -infektionen

Wundinfektion

Definition: Es ist eine Infektion der Wunde durch Mikroorganismen oder Parasiten. Die Wunde stellt hier eine Eintrittspforte dar.

Symptome:

Rubor (Rötung)

Calor (Überwärmung)

Dolor (Schmerzen)

Tumor (Schwellung)

Functio laese (Funktionsverlust)

Ursachen:

Offene / Verschmutzte Wunden

Bisswunden

Fremdkörper

Implantate

ZVK

Venenkatheter

Blasenkatheter

Operative Drainagen über 3 Tage

Wundkontamination

Keine ausreichende Asepsis während der Operation

Geringe Patienten-Compliance

Einteilung

Erysipel

Abszesse

Schweissdrüsen-Abszess

Phlegmone

Empyeme: Infektionen in Körperhöhlen

Pleura

Gelenk

Nekrotisierende Fasziitis

Nekrosen

Wundödem

Serom

Spannung auf Wundränder

Körperregion

Dehiszenz

Keine Ruhigstellung

Operationsmethode

Traumatisierend

Vorgeschädigtes Gewebe

Narben

Bestrahlung

Unterkühlung (Hypothermie)

intraoperativ

Mikrobiologischer Befund im Bereich der Hautinzision

Keine fristgerechte antibiotische Therapie

Dauer der Operation über 2 Stunden

Notfalleingriff

Nicht-eingestellter Diabetes mellitus

Rauchen

Alter

Keine adequate Infusionstherapie während der Operation

Postoperative Infiltration mit Lokalanästhesie

Immunschwäche

Immunsupression

Glucokorticoide

Zytostatikatherapie

Radiatio

Polytrauma

Übergewicht

Mangelernährung

Eiweissmangel

Kachexie

Anämie

Leukopenie

Gerinnungsstörungen

Vitamin C - Mangel

Drogenabusus

Intraoperative Bluttransfusion

Durchblutungsstörung

Arteriell

venös

Körperschwächende Prozesse

Tumor

Sepsis

Tuberculose

Diabetes mellitus

Adipositas

Hyperurikämie

Wund-Therapie

„Ubi pus ibi evacua“

where (there is) pus, there evacuate (it)

Wundausschneidung

Naht vs. Offene Behandlung

im Zweifel Wunde offen behandeln

Allgemeine Massnahmen

Feuchter Verband

Unterstützende Wundbehandlung

Antiseptische Salben

Steriler Schutzverband

Ruhigstellung

Tetanusprophylaxe

„source control”

Frühzeitige Herdsanierung um einer Sepsis entgegen zu wirken z.B Débridement von infizierten Geweben, postoperativen Wunden oder arthroskopische Spülung septischer Gelenke

“damage control”

Bei Notfallchirurgie zur Schadensminimierung z.B. Chirurgische Kontrolle abdomineller Blutungen

Minimal invasive Zugangswege besser

Infizierte Wunden:

Eigenschaften

Infiziert

Gekammert

Zerfetzt

Fremdkörper haltig

Bisswunden

Schusswunden

Reinigung der Wunde

Entfernung von Fremdkörpern

Wundspülung

Drainage

Abtragung von Nekrosen

Belagfreier Wundgrund ist eine Voraussetzung für optimale Wundheilung

Offenhalten der Wunde

Exzision der Wundränder

Einlegen einer Lasche oder Gaze

Wundsekret kann besser abfließen

VAC-Therapie

Systemische antimikrobielle Therapie

Autolytisches Debridement

Alginaten

Hydrokolloide

Algen-Silberpräparat

Steriler Wundverband

Ruhigstellung

Evtl. Antibiose wenn

Fieber

Leukozytose

Sekundärnaht, wenn Wundgrund sauber mit Granulationsgewebe

Infektiologie in der Chirurgie

Sterilität bei Operationen

Steriles Arbeiten, Raum-Lüftung, Patient – Waschen-Abdecken, Operateur – Kleidung Handschuhe, Händedesinfektion, Kette – Team, Qualitätskontrolle, Monitoring, Überwachung

Wunde

Sauber (Hernien-OP) – 5% Infektionsrisiko

Sauber kontaminiert (Appendektomie) – 7 bis 10% Infektionsrisiko

Kontaminiert (Infizierte Gallenwege) – 15 bis 20% Infektionsrisiko

Verschmutzt (fäkal, Fremdkörper) – 28-40% Infektionsrisiko

Surgical site infections (SSI)

Wichtige chirurgische Infektionskrankheiten

Kolonisation: Besiedlung der Haut und Darm mit Bakterien über die Geburt und Stillen.

Prophylaxe gehen Wundinfektion

Sterilität im OP

Gewebeschonendes Operieren

SINGLE-SHOT-Antibiose

Blutzuckereinstellung

Wärme

Antibiose rationale

Was muss man achten?

Allergien

Leber- Nierentoxizität

Korrekte Indikation, Dosis und Dauer

Resistenzentwicklung

Kosten

Komplikationen

Nachblutung

Hämatom

Diagnostik

Sonographie

Serom

Abszess

Labor

Gerinnungskontrolle

Therapie:

Klein:

Konservativ

Groß:

Punktion

Operative Ausräumung und Redon-Drainage

Operative Revision und Blutstillung

Bei stärkeren Blutungen

Umstechung

Ligatur

Koagulation

Serom

Flüssigkeit (Wundsekret, Lymphe) gefüllte Hohlraum im Bereich der Wunde

Symptome:

Schwellung im Bereich der OP-Wunde

Diagnostik

Anamnese

Klinik

Sonographie

Therapie

Punktion

Redon Drainage

Wunddehiszenz

Ursachen:

Mangelde Ruhigstellung

Wundinfektion

Sonstige Risikofaktoren wie oben bei Wunden

Therapie:

Wundrevision

Debridement

Factor VIII-Substitution bei Mangel

Platzbauch

Begünstigende Faktoren

Husten

Niesen

Erbrechen

Bauchverschluss unter Spannung mit evtl. Kompartmentsyndrom

Adipositas

Einteilung

Septisch

Peritonitis

Apparent

Darmschlingen freiliegend

Inapperent

Haut noch geschlossen

Komplett

Alle Schichten betroffen

Inkomplett

Peritoneum nicht betroffen

Therapie:

Sofortige Operation evtl. mit Stütznähten

Bei Septischem: Offene Wundbehandlung evtl. mit VAC

Prognose

Schlechte Prognose

Komplikationen

Narbenhernien

Hypertrophe Narbe: Überschiessende Narbenbildung, bleibt auf Wundgebiet und Hautniveau begrenzt.

Risikofaktoren:

Fehlende Ruhigstellung

Chronische Wunden

Therapie:

Kompressionstherapie

Massage

Vitamin A-Salbe

Lokalen Kortikoidinjektionen

Komplikationen

Narbenkontrakturen

V.a. bei Verbrennungen

Evtl. Operative Korrektur

Keloid: Geht über das Wundgebiet hinaus wachsende Hypertrophie

Begünstigende Faktoren

Genetisch

Nicht gute Schnittführung bei OP

Nicht Hautspaltungslinien

Verschluss unter Spannung

Therapie:

Kompressionstherapie

Laserbehandlung

Intraläsionale Kortisoninstallation

Radiatio

Kryotherapie

Exzision und spannungsfreie Naht

Eher zurückhaltend, da es evtl. wieder kommt und zwar stärker.

Wenn möglich keine weiteren Traumen der Haut, evtl. keine Nähte

Septischer Schock

Prophylaxe

Asepsis

Perioperative Antibiotika

Vor allem bei Implantaten

Risikofaktoren vermeiden

Rauchkarenz vor der OP

Spalthauttransplantation

Spalthauttransplantationen können auch bei chronischen Wunden eingesetzt werden, wenn der Wundgrund granuliert und sauber ist.

- Thiersch im OP angebracht und drauf ein Mepitel gelegt und darüber der schwarze Schaumstoff.

- Allevyn adhesive für Thiersch-Entnahmestellen.

- Mepitel über den Wundrand auch bringen, damit man keinen zusätzlichen Wundrandschutz machen muss.

- 1 Verbandwechsel erst am 5. postoperativen Tag durch den Arzt selbst durchgeführt, danach täglich. Thiersch beim Verbandwechsel nur mit Octinisept abtupfen und 30 Minuten an der Luft trocknen lassen. Danach mit Adaptic und Gazen abdecken.

- Sobald Entnahmestelle abgeheilt ist, 2x täglich mit fettender Creme (Excipial Fettcreme) lokal behandeln.

Procedere:

- Austritt erst wenn VAC-Therapie beendet ist.

- Hautpflege wichtig

Betäubungsverfahren: Während einer Operation darf der Patient keine Schmerzen spüren bzw. nicht leiden, deswegen wird der Patient präoperativ beim Narkosearzt vorgestellt und über die Narkose während der Operation aufgeklärt. Je nach Operation und PatientIn wird eine Narkoseverfahren ausgesucht sofern der Patient narkosetauglich ist.

Diagnose:

1-) Anamnese, Symptome, körperliche Untersuchung, Inspektion, Palpation, Körperöffnung, Lymphknoten-Status

2-) Labor, Tumormarker

2-) Konventionelle Radiodiagnostik (Arterio-, Phlebo-, Lyphographie), Sonographie, CT, MRT, PET.

3-) Endoskopie, Zytologie, Biopsie, Histologie

Krebs (Malignom)

Jedes Malignom ist eine Systemerkrankung. Es geht über verschiedene Phasen bis zur Generalisierung. 80-90 % der Patienten mit einer Tumor-Erkrankung werden mindestens einmal operiert, 40-50% werden durch die Operation geheilt.

Allgemeine Ursachen für Krebs: Ionisierende Strahlung, Formaldehyd, Alkohol, Rauchen (20%), chronische Infektion durch Hep. B/C, HPV und HP), UV-Strahlung, Radon- und Asbestbelastung, unausgewogene Ernährung, Übergewicht, Bewegungsmangel, Mutationen im Genom, Insulinresistenz und mehr Insulin im Blut durch Vermehrung der Körperzellen, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, Entündungen, Mangelernährung, Insulin-like-growth Faktor, Alter (wichtigster Faktor, aber nicht-beeinflussbar), Acrylamid, Glyphosate, Nitrate/Nitrit (unter bestimmten Aufnahmebedingungen), rotes Fleisch, Schichtarbeit durch Veränderung des Tag/Nacht-Rhythmus, Blei, Nickel, Chloroform, Benzin, bestimmte hormonelle Verhütungsmittel, soziökonomischer Status.

Krebs-Prophylaxe: Reduzierte Energieaufnahme, ausgewogene Ernährung mit Obst und Gemüse, Flavonoide, Selen, Polyphenoletose, HPV-Impfung.

Krebsphasen:

Induktionsphase, dauert 15-30 Jahre

In-situ-Phase, dauert 5-10 Jahre

Infiltrationsphase, dauert 1-5 Jahre

Disseminationsphase, dauert 1-5 Jahre

Das Wachstum des Tumors ist abhängig von vier Faktoren:

Relation Tumorparenchym/Stroma,

Anteil der Wachstumsfraktion des Tumorparenchyms,

Dauer des Zellteilungszyklus,

Anteil des Zellverlustes (Nekrose, Nekrobiose)

Kurative Therapie: Heilung des Patienten wird angestrebt mit einer R0-Resektion in der intraoperativen Gefrierschnitdiagnostik (und radikaler Lymphadenektomie) und Sampling-Lymphadenektomie. Auch bei mono- oder oligotope Metastasen (Leber-, Lunge-, Hirnmetastasen) ist ebensfalls eine kurative Zielsetzung möglich wenn Metastasierung nicht diffus ist. Die Zellzahl muss auf null gesenkt werden. Ab einer Zahl von 10 hoch 6 werden körpereigene Abwehrkräfte aktiviert (Zellnachweisgrenze ist 10 hoch 9).

Chemotherapie: Manche Zellen sind chemotherapieresistent. Chemotherapien werden in zellzyklusspezifische und nicht-zellzykluspezifische Drogen bzw. nach biologischer Wirksamkeit unterschieden. Folgende sind die wichtigsten Chemotherapeutikagruppen:

Alkylierend: verbinden sich mit DNAzB Cyklophosphamid (Endoxan)

Antimetabolite: hemmen Biosynthese von Nukleinsäuren zB 5 Fluoruracil (5-FU)

Mitosehemmer: Spidelgifte, zB Vincristin

Tumorantibiotika: verbinden sich mit DNS und hemmen Synthese RNS-Synthese zB Doxorubicin (Adriamycin)

Pflanzenalkaloide: zB Epipodophyllotoxine (VP 16-213)

Cisplatin, DTIC,…

Strahlentherapie: Bestrahlung des Tumors mittels Stoßionisation (direkt ionisierende Strahlung) bzw. durch Photonenbestrahlung geladener Teilchen und lokaler Auslösung einer Stoßionisation (indirekt ionisierende Strahlung).

Die verschieden Erkrankungen werden heutzutage von verschiedenen Spezialbereichen behandelt.

Einteilung der Chirurgie nach Fachgebieten

1-) Allgemeinchirurgie

Die Allgemeinchirurgie beschäftigt sich mit:

der Visceralchirurgie:

Gastrointestinale Funktionsdiagnostik

Peritoneum

Magen und Duodenum

Dünndarm

Chirurgie des Kolons

Appendix

Rektum und Anus

Ileus

der Chirurgie der endokrinen Organe;

Schilddrüse

Hyperparathyreoidismus

Nebenniere

Tumore des gastroentero-pankreatischen Systems

Multiple endokrine Neoplasien

Brustdrüse

der Chirurgie der Hernien

der Leber- und Gallenwegschirurgie:

Portale Hypertension

der Chirurgie des Pankreas

der Chirurgie der Milz

der Chirurgie der Weichteilsarkome

der Chirurgie des Bauchtraumas

der Minimal invasiven Chirurgie

der Manualtherapie in der Chirurgie

sowie mit:

der Onkologie,

Traumatologie

den entzündlichen und funktionellen Erkrankungen

den benignen Tumoren und den Fehlbildungen

2-) Unfallchirurgie

Die Unfallchirurgie beschäftigt sich mit der Versorgung der verunfallten Patienten wie zB

Traumaversorgung

Sportverletzungen versorgen

Frakturenversorgung

Verstauchung (Distortion) (Verdrehung)

Schürfwundenversorgung

Osteomyelitis, infizierte Frakturen

Die erste Untersuchung ist den Patienten im Gesamten anzuschauen.

Man beginnt mit der Anamnese

Unfallszeit

Unfallsort

Wie es passiert ist also Unfallhergang

Wie es dem Patienten geht

Wo genau er die Schmerzen hat

etc.

Wenn der Patient nicht in der Lage ist selber eine Anamnese zu geben, ist man auf Fremdanamnese angewiesen (Unfallzeugen, Sanitäter, Polizei, Feuerwehr...)

Inspektion: Schauen ob der Patienten durch etwas ungewöhnliches auffällt wie zB

Schwellungen

Hämatome

Wunden

Abnorme Stellung der Extremitäten oder Knohen

Deformitäten

Palpation: Um Skelett und Muskelveränderungen zu beurteilen, wie zB

Krepitation

Druckschmerzpunkte

Gelenksergüsse

Pulse

Motorik / Durchblutung / Sensibilät (MDS) ist ebenfalls anzuschauen, welche ein Hinweis für Begleitverletzungen (Sehnen, Gefäße, Nerven, …) sind.

Wichtige Untersuchungen in der Chirurgie

Röntgen

Man macht Röntgenaufnahmen um knöcherne Verletzungen auszuschließen. Röntgenaufnahmen oft in zwei Ebenen anterior-posteriorer und seitlicher Strahlengang, beim Röntgen beschreibt man immer das distale Fragment der Fraktur. Es gibt verschiedene Dislokationsmöglichkeiten:

Kontraktion (Verkürzung)

Seitverschiebung: dislokatio ad latus, zB distaler Knochenanteil um Seitenbreite nach einer Seite dislokalisiert

distaler Knochenanteil längst verschoben: Dislokatio longitudinem

(Achsen)Knick (Varus oder Valgus): Dislokatio ad axim

Rotation: Dislokatio ad peripheriam

Dislokatio ad longitudinem cum contractione: Längstverschiebung mit Verkürzung

Dislokatio ad longitudinem cum distractione: Längstverschiebung mit Verlängerung

Bei Schwerverletzten sind Röntgenaufnahmen des Schädels, der Wirbelsäule, des Thorax und Beckens unbedingt indiziert.

Computer Tomographie (CT)

Man macht mittels Röntgenstrahlen Schichtaufnahmen von den entsprechen Körperregionen, welche im Vergleich zu Röntgenaufnahmen eine sehr gute Qualität haben. Die CT erleichtert die Diagnose viel genauer vor allem bei knöchernen Strukturen und ist für die OP-Planung sehr wichtig

Magnetresonanztomographie (MRT)

MRT erleichtert die Diagnose der Weichteile viel genauer.

Sonographie

Um die inneren Organe zu beurteilen!

Angiographie

bei Verdacht auf Gefäßverletzungen.

Bildwandler

Frühseitige Behandlung der Gelenksverletzungen ist wichtig, weil sonst Arthrose-, Arthritisgefahr oder chronische Beschwerden auftreten können. Bei Gelenksverletzungen ist strenge Antisepsis wichtig, und Wunden sollten ausgeschnitten werden, Gelenksdrainagen also Redondrainagen, Wundnaht, Gips zur Ruhigstellung, Hochlagerung, Antibiogram und dann Antibiotika, Entzündungsparameterbestimmung, Blutsenkungsreaktion.

KpK: Gelenksinfekt, Empyem, Versteifung des Gelenks.

Bei Meniskus- oder Diskusverletzungen ist meist operative Behandlung nötig, weil diese nur in Randbereichen vaskularisiert sind und sonst ist der Stoffwechsel über Diffusion geht.

Knorpelverletzungen kann man konservativ oder operativ bedandeln, man kann auch autolologe oder homologe Knorpeltransplantationen durchführen.

Sehnenverletzungen: Schnittwunden, Riß bei den Ansatzstellen,

Schultergelenksverletzungen sind häufig.

3-) Orthopädie

Die Orthopädie beschäftigt sich mit den Fehlbildungen sowie degenerativen Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates. 

4-) Thoraxchirurgie

Die Thoraxchirurgie beschäftigt sich:

in Bezug auf die Lokalisation mit:

 Lunge

 Mediastinum

(außer Herz)

 Thoraxwand

(außer Mamma)

und in Bezug auf die Krankheit mit:

 Onkologie (80% der Patienten)

 Traumatologie

 Entzündliche Erkrankungen

 Funktionelle Erkrankungen

 Benigne Tumore

 Fehlbildungen

5-) Gefäßchirurgie

Die Gefässchirurgie beschäftigt sich mit den vaskulären Erkrankungen (Arterien, Venen und Lymphgefässen).

6-) Herzchirurgie

Die Herzchirurgie beschäftigt sich mit Erkrankungen des Herzens und des Perikards sowie der thorakalen Gefässe.

7-) Transplantationschirurgie

Die Transplantationschirurgie beschäftigt sich mit Transplantation verschiedener Organe. Folgende Organe können heutzutage transplantiert werden:

Nieren

Leber

Pankreas

Herz

Lungen

Dünndarm

Extremitäten

Die Transplatation eines Organs wird bei einem terminalen Organversagen mit irreversiblen und vollständigem Funktionsverlust indiziert. Inzwischen können auch Extremitäten transplantiert werden.

Siehe jeweilige Organtransplantation unter Index.

Es können auch mehrere abdominelle Organe transplantiert werden (Multiviscerale Transplantation MTx oder Cluster-Operation). Hier sind die Abstoßungsreaktionen umso geringer je mehr Organe transplantiert werden.

Maschinenperfusion von Spenderorganen (z.B. Leber, Niere)

Immunsuppressiva

Die transplantierten Patienten müssen Immunsupressiva nehmen um eine Abstoßungsreaktion zu verhindern. Körpereigene Immunität wird gegen das fremde Organ angepasst. Die Medikamente müssen regelmäßig monitorisiert werden.

Folgende sind die wichtigsten Medikamente diesbezüglich:

Kortikosteroide

Prednison (unspezifisch)

Kalzineurinininhibitoren

Ciclosporin

Tacrolimus

Antimetaboliten oder antiproliferative Medikamente

Azathioprin

Mycophenolsäure

Mammalian-Target-of-Rapamycin-Inhibitoren (mTOR-Inhibitoren)

Sirolimus (Rapamun)

Everolimus (Certican)

Antikörper

Basiliximab

Einteilung

Initiale Immunsuppression (Induktion)

In den ersten 6 Wochen 3-4 Medikamente in hoher Dosis

Langfristige Immunsuppression (Erhaltungsdosis)

Langsame Dosisreduktion bis auf 2-3 Medikamente für lebenslang

Oder langfristige niedrig dosierte Immunsuppressiva

Mögliche Komplikationen nach Transplantation:

Dysfunktion oder Nichtkfunktion der transplantierten Organe

Abstoßung

Therapie:

Kortikosteroide in hoher Dosis gegen zellulären Abstoßungen

Polyklonale und monoklonale Antikörper

Einteilung:

Hyperakut

Innerhalb von Minuten oder Stunden

Durch zytotoxische Antikörper des Empfängers gegen Antigene des Spenders

Thrombosierung kleiner Gefässe und Nekrosen

Daher Crossmatch hier entscheidend wichtig

Akut

Tage bis Monate

Durch zytotoxische T-Zellen

Zelluläre Infiltration des transplantierten Organs

Fieber, Schmerzen, Organdysfunktion

Therapie: Hochdosis Immunsuppressiva

Chronisch

Über Monate bis Jahre

Progrediente Funktionsverlust

Therapie: Re-Transplantation

Infektionen

Bakterielle und mykotische Infektionen

Durch Schwächung der körpereigenen Abwehr

Anastomosendysfunktion

Stenosen

Leckagen

Rezidiv der Grunderkrankung

Hepatitis

Malignom

Zytomegalie-Infektion

Hautmalignom und lymphoproliferative Erkrankungen

Kortisoninduzierte Erkrankungen

Diabetes mellitus

Osteopenie

Nephrotoxizität

Myelotoxizität

Gastrointestinale Nebenwirkungen

Hypertonie

Dyslipidämie

Präoperative Untersuchungen des Spenders:

Labor

Blutgruppe, Rhesusfaktor, HLA-Typisierung, Crossmatch, BGA

Serologie: CMV, EBV, Anti-HS 1 und -2, Anti-HBc und -s, HbsAg, Anti-HCV, HSV 8, Toxoplasmose, Treponema pallidum, HTLV I und II

Blutchemie: BB, Transaminasen, indirektes/direktes Bilirubin, LDH, AP, gGT, Lipase, Amylase, Albumin, Kreatinin, Harnstoff, Elektrolyte, Quick/INR, PTT, Fibrinogen, CRP, Blutzucker, Urinstatus

Röntgen Thorax

EKG

Sonographie

Herzecho

Ultraschall Abdomen

Hirntoddiagnostik

2 qualifizierte Ärzte

QS = Qualitätssicherung

Aufnahme

OP

IPS

Austritt

Operationstechniken:

Offene tecnik

Quere besser als als mediane und paramediane Laparotomie

Weniger Schmerzen

Weniger Lungenfunktionsstörung

Minimalinvasive Technik, heutzutage zunehmend. Folgende Vorteile

Geringe Schmerzsymptomatik

Geringe postoperative Darmatonie

Veränderte postoperative Immunantwort und Immunreaktion

Geringe postoperative Lungenfunktionsstörung

Mininal Invasive Therapie

Laparoskopie

— = Bauchspiegelung

— Gehört zur Minimal Invasiver Chirurgie

— Meist in Narkose

— Wichtige Begriffe:

Arbeitsraum

Kanäle für Instrumentarium

Kamera

Licht

Arbeitsraum: Damit man im Bauch oparieren arbeiten kann muss man den Bauch aufblasen mit CO2 mit einem bestimmten Druck (zB. 10 bis 18 mmHg) je nachdem wieviel Platz der Chirurg braucht. Es werden 3 oder 4 Känäle bzw. Öffnungen fürs Instrumentarium gemacht in einem Winkel von ca. 80 bis 110° je nachdem wie die Patientensituation ist und eine Kamare und natürlich Licht brauchen wir auch damit man was sehen kann.

Die häufigsten Indikationen der Laparoskopie in der Allgemeinchirurgie sind:

Unterbauchschmerzen

Elektiv - bei Verdacht auf Adhäsionen

Notoperation - bei Verdacht auf Appendicitis

Freie intraabdominelle Flüssigkeit

Notoperation - bei Verdacht auf Hohlorganperforation

Elektiv - bei Peritonealkarzinose

Notoperation - beim akuten Abdomen

Notoperation - beim stumpfen oder penetrierenden Bauchtrauma

Ein bekannter Spruch in der Chirurgie lautet: „Ein Chirurg ohne anatomische Kenntnisse ist wie ein Maulwurf –er arbeitet im Dunkeln und er hinterlässt einen Grabhügel“ Dieser Spruch ist nicht unwichtig hier zu betonen.

Bild 1 (5)

Laparoskopische Komplikationen sind nicht selten , dazu gehören:

Entryverletzungen ;

ELECTROchirurgische Verletzungen,

VASCULäre Verletzungen;

Darmverletzungen,

Verletzungen im Bereich des Harntraktes,

NEUROPATHien,

WUNDKomplikationen;

Hämatome;

Hernien;

Port site metastasen;

Schulterschmerzen;

Blutungen hat man eher seltener

Man muss erst laparoskopisch operieren wenn man offen sehr gut operieren kann. Schmerzen hat man bei der Minimal Invasiven Chirurgie deutlich mehr, wobei heutzutage gibt es sehr gute Schmerzmittel und dieses stellt nicht mehr ein Problem dar.

Patienten mit folgenden Risikofaktoren sind  meistens besser versorgt wenn sie offen opariert werden. Dazu zählen:

intraabdominelle Voroperationen  oder intraabdominale Erkrankungen  wie entzündliche Beckenerkrankugen, Endometriosis, ...

große Darmerweiterungen

sehr große Becken und Bauchmasse

umfangreiche Becken/intraabdominelle Adhäsionen

cardiopulmonale Erkrankungen

Zwerchfellhernien

Formale Schulung und and didaktische Belehrung des laparoskopistens sind sehr wichtig.

COMPLICATIONS RELATED TO ENTRY AND PNEUMOPERITONEUM

Über 50 % der Verletzungen passieren beim Hineingehen in den Bauch, sind also Entry-Verletzungen, Incidenz liegt bei bis zu 30 Fälle pro 10,000 Eingriffe: 25% sind Dünndarmverletzuntgen, 19% Iliacalarterienverletzungen, 12% Dickdarmverletzungen, 9% andere retroperitoneale Venenverletzungen,7% Verletzung der sekundären Äste von Mesenterialgefäßen, 6% Aortenverletzungen, 4% Verletzung der V.cava inf., 4% Bauchwandgefäßverletzungen, 3% Blasenverletzungen, 2% Leberverletzungen, weniger als 2% andere Verletzungen. (1)

Ich kann sie hier nochmal auf die Anatomie aufmerksam machen, denn anatomische Kenntnisse sind entscheidend, damit man solche Verletzungen meidet. 

Darm und Gefäßverletzungen sind die wichtigsten und ernsthaftesten Komplikationen. Darm und retroperitoneale Gefäßverletzungen machen 76% der Verletzungen aus und 50% der Darmverletzungen werden zum Zeitpunkt der Operation nicht erkannt.

Bild 2 (5)

Oben auf diesem Bild sehen wir ein Beispiel des Hineingehens in den Bauchraum. Es gibt mehrere Techniken wie man in den Bauch hinein geht, alle sind korrekt, und man kann alles mögliche verletzen, was dort in der Nähe ist: Darm, Gefäße, Blase, Ureter,… Beim stärkeren Patienten hat man längeren Trokar,  Das ist dieser Verres Nadel, mit dem man blind hinein geht und dann geht man mit dem Trokar mit der Hoffnung, dass man genug Luft hineingeblasen hat, dass keine Verletzungen passieren. Beim Veresnadel wird die Haut bisschen gehoben und dann gestochen.  Und die rechts unten sind für die Zusatzeinstiche.

Bild 3: 4 Öffnungen (5)

Hier oben auf diesem Bild sehen wir die die 4 Öffnungen, wobei bei den unteren 3 sticht man unter Sicht blind geht man nur beim Nabel hinein. A ist hier das wichtigste.

Lagerung: Kopf tief damit die Darmschlingen nach oben wandern/kommen, und man im kleinen Becken oparieren kann.

ELECTROCHIRURGISCHE kOMPLIKATIONEN

Sowas passiert nur, wenn bei der neutralen Elektrode ein Fehler passiert und der Strom nicht abgeleitet werden kann. Die Patienten kriegen ja am Oberschenkel eine Elektrode, damit man Strom ableiten kann. Wenn man schlampig arbeitet und nicht drauf klebt, oder nass, Wenn man trocken arbeitet und gut klebt dann passiert normal nichts. Hier oben sieht man das Bild so einer Verletzung, schaut ziemlich schlecht aus.

VASCULARE VERLETZUNGEN 

Vaskuläre Verletzungen sind die am gefährlichsten, da kann der Patient ausbluten, zB. Wenn man die A. iliaca trifft kann sein, dass alles dann zu spät kommt. In so einer Situation muss man den vaskulären Chirurgen holen. Sie treten vor allem durch die Verletzung der Mesenterialgefäße beim Hineingehen mit dem Primärtrochar oder Veress-Nadel durch die Nabelincision. Vaskuläre Verletzungen beim Hineingehen liegt bei einer anderen Studie aus 2004 zwischen 0.07 bis 4.7 pro 1000 Eingriffe (2)

Darmverletzungen

Darmverletzungen, selten, passieren beim hineingehen laut einer Studie aus 2004 0,3 bis 1,3 pro 1000 Eingriffe (2). Sie gehören zu den wichtigsten Komplikationen bei laparoskopischen Eingriffen und können zum Zeitpunkt des Eingriffes gar nicht identifiziert sein. Und jeder übersehene Darmverletzung erhöht das Risiko einer fecalen Peritonitis und Tod. Wichtig ist, das seine Komplikation erkannt wird, dann ist es kein Fehler. Fehler ist wenn man das nicht bemerkt.

Die golden Regel ist, dass es dem Patienten mit jeder vergangenen postoperativen Stunde besser gehen sollte. Wenn ein Patient weiterhin Schmerzen hat, insbesondere auch zusätzlich tachycard und Fieber hat muss man mögliche Darmverletzungen in  Betracht ziehen und einen allgemeinchirurgen sofort verständigen.  Ileus nach laparoskopischen Eingriifen ist nicht normal und gehört gründlich geklärt. Abdomenübersichtsröntgen ist in so einer Situation nicht sehr hilfreich, weil frei intraabdominelle Luft ist bei 40 % der Patienten noch nach 24 h bis zu 2 cm freie Luft intraabdominell nachweisbar. Und es kann bis zu einer Woche noch nachweisbar sein, aber das Volumensollte immer weniger werden und nicht ansteigen, sonst diesen Unständen muss eine Laparotomie gemacht werden. Wenn man den Verdacht hat, dass der Patient eine Darmverletzung hat, sollte man die offene Laparoskopie wiederholen oder gleich eine Laparotomie durchführen.

Darmverletzungen können beim hineingehen durch den PneumoperiteumNadel oder während des Einführen des Trokar oder elektrochirurgisch oder während des Oparieren passieren. Die Symptome äußern sich gewöhnlich zwischen 12 bis 36 Stunden postoperative, können aber auch 5 oder 7 Tagen nach der Operation auftreten.  Die Patienten, die erst nach mehreren Tagen Symptome bilden sind entweder Patienten mit verzögerter Nekrosebildung der Darmverletzungen oder zeigen eine gedeckte Darmverletzung duch das ungebende Gewebe. Penetrationsverletzungen können meistens konservativ behandelt werden. Und die großen Verletzungen müssen eben genäht werden. Elektrochirurgische Komplikationen können mehrere Tage nicht symptomatisch werden. Diese müssen ca im 1- 2 cm Abstand im gesundes Gewebe reseziert werden. Das resezierte Darmstück muss vom Pathologen gründlich angeschaut werden, um sicherzustellen, dass das geschädigte Gewebe im Randbereich ganz entfernt worden ist. Die Darmanatomie muss wiederhergestellt werden, sodass keine Undichtigkeiten der Darmwand übrigbleiben. Colostomie ist selten indiziert und sollte wo möglich vermieden werden.

Bild 4: Serosaverletzung und Versorgung (5)

Hier sehen wir eine Serosaverletzung, Wenn Darm ganz verletzt wäre müsste man Lapatomie machen oder ein Stück entfernen. Die Serosa kann man immer nähen, wenn das Lumen eröffnet ist.

HARNTRAKT VERLETZUNGEN

Die HarntraKtverletzungen treten vor allem an der Blase während der Einführung des zweiten Trokar. Hinweise für Blasenverletzungen sind blutige Harn und Gas im Harnbeutel. Doch diese Verletzungen können minimiert werden wenn man es unter Sicht macht und und sicherstellt, dass die Blase leer ist bevor man den Trokar einführt.

Die Eine Perforation der Harnblase durch den Trokar sollte genäht werden wenn im Zeitpunkt der Operation erkannt wird.

UreDie Ureter muss man identifizieren, diese Struktur bewegt sich, sehr diskret. Die Peristaltik kann man sehen, wenn man es anschupft. Man muss eben die Ureter identifizieren, weil das relative nah ist.  Wenn man die Ureter verletzt muss man es von der Blase aus stenten und laparoskopisch mit Einzelknöpfen vernähen. Der Stent wird drinnen gelassen für ca. 6 Wochen und wird dann cystoskopisch entfernt.

Es kann sein, dass man den Ureter mobilisieren muss, auf jeden Fall muss das vom Chirurgen dokumentiert werden. Thermale Verletzung der Harnleiter kann durch benachbarte Koagualion hervorgerufen werden, daher sollte man bisschen abstand halten wenn man in der Nähe des Harnleiter operiert. Falls sowas passiert, muss das Stück Harnleiter entfernt werden und Harnleiter wieder anastomosiert werden. Wenn es nicht behandelt wird kann eine Urogenitale Fistel entstehen.

NEUROPATHIEN

Durch die falsche Lagerung könne eben Nerven verletzt werden, und wenn man zu weit lateral die Zusatzeinstiche setzt, kann man diese Nerven treffen.

HÄMATOME

Hämatome treten im Bereich der Trokarstelle mit significatem Abfall des Hämoglobins und großen Hämatomverfärbung im Bereich des Abdomens und der Flanke. Blutungen treten vor allem typisch nach einer Stunde, nach Entfernung des Instrumentariums. (3)

Klinisch manifestiert sich das durch Schwellung, Schmerz, Hämatomverfärbung der vorderen Bauchwand und Blutungen aus der Tracarstelle. Wenn die Blutungen klinisch stabil sind kann man sie konservativ behandeln, oder sie entleeren sich spanton durch einer der Stichstellen und hören dann selber auf. Chirurgische Intervention ist dann nötig wenn es sich erweitert und zur Abscessbildung kommt. Verzögerte Hämatombildung zwei oder 3 Tage nach der Operation als violette Verfärbung der Haut tritt ein. CT Untersuchungen würden große Hämatome aufdecken. Die Patienten sind mit Observation und Behandeln der Anämie ausreichend versorgt.

HERNIEN

Diese treten eher ein, wenn man die Stichstellen erweitert, große dicke Trokars verwendet, oder es hängt mit dem op-instrumentarium ab, längere Op-zeiten, große Gewebemanipulationen, wenn man Fascienschrauben verwendet,

Incidenz liegt bei 21 pro 100,000 Eingriffe. (4)

Das Risikofaktoren

extraumbilikale Incisionen

Verwendung von 12 mm Trakars,  in so einem Fall muss die Fascie geschlossen werden.

Klinisch äußert sich das durch eine große klaffende Wundstelle mit einer Ausbäuchung und Inkarzeration und Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Therapie ist eine zweite Operation, um es zu schließen.

Port Site Metastasis

Diese beziehen sich auf die Metastasen, die im Bereich der Stichstellen bzw. der Öffnungen auftreten. Sie treten in 2 % der Patienten mit einer intraperitoneal Malignität, Als Ursachen kommen folgende Faktoren in Frage:

hämatogene Ausbreitung,

direkte Kontamination mit Tumorzellen,

indirekt durch das Pneumoperitoneum,

oder chirurgische Technik.

Es ist nicht klar ob man sie überhaupt vermeiden kann, es werden folgende Maßnahmen diskutiert:

Vermeidung von Laparoskopie bei Patienten mit einer intraperitonealen Malignität oder

Medikamentös

Chemotherapie usw.

Falls es auftritt wird es wenn möglich aufgrund der Lebensqualität der Patienten entfernt.

POSTLAPAROSKOPISCHE SCHULTERSCHMERZEN

Postlaparoskopische Schulterschmerzen sind nicht selten und hängen mit der Iritation des Zwerchfells durch Flussigkeit, Blut oder Kohlendioxid zusammen oder durch Überdehnung des Nervus Phrenikus.

Mehr als 50 passieren beim Hineinhegehen in den Bauch. Darm und Gefäßverletzungen sind die wichtigsten und häufigsten Komplikationen. Manche Chirurgen bevorzugen die nichtlaparoskopische Operationen bei Patienten mit Risikofaktoren, wie oben erwähnt.

Korrekte Auslese der Patienten für laparoskopische Eingriffe sehr wichtig.

VORTEILE DER MINIMAL INVASIVEN CHIRURGIE

Kleine Narbe, dadurch erspart man sich die Komplikationen, die durch eine große Narbe entstehen können.

3 oder 4 Einstiche

große unnützüge Verletzung der Haut

keine große Narben

NACHTEILE DER MINIMAL INVASIVEN CHIRURGIE

Handhabung bisschen schwierig

Lokalisation schwierig feststellbar

können große ernsthafte Verletzungen entstehen

Geräteausstattung sog. Laparoskopie Turm

Weitere mögliche Vor- und Nachteile

Oft gibt es Verwachsungen, die man mit der Minimal Invasiven Chirurgie schwerer auflösen kann

Wenn zB. Tumor mit einem Gefäß verwachsen ist und zu einer Blutung kommt muss man umstellen auf die offene Chirurgie

5 mm große Einstiche bei Arbeitsgeräten, bei Kamera 1 cm verheilen und man sieht es kaum, kosmetisch schöner

Mit der Minimal invasiven Therapie hat mehr Schmerzen in den ersten postoperativen Tagen, weil man ja aufblässt und Nervus Phrenicus gedehnt wird aber heutezutage gibt es genug gute Schmerzmittel

Stumpfe Präparation steht an erster Stelle, weil jeder Schnitt potenziell eine Blutungsquelle darstellt

3 D - Bild - Problematisch weil etwa 70 % latente Schieler sind, und Kopfschmerzen auslösen

Early Warning Score

Score 0: Überwachung alle 12 Stunden

=> Keine Konsequenz

Score 1-4: Überwachung alle 8 Stunden

=> Vitalparameter 3x täglich, Arzt passt noch die Verordnungen

Score 5 oder mehr bzw. 3 in einem Parameter: Stündliche Überwachung

=> Arzt und Pflege beurteilen Patienten neu, Oberarzt informieren

Score 7 oder mehr: Kontinuierliche Überwachung

=> Patient auf IMC oder IPS verlegen, bei lebensbedrohlicher Situation REA-Team-Alarmierung unter 144.

Postoperative Schmerzen

Numerisches Schmerzskala kommt in der Schmerzbehandlung zum Einsatz zur Abschätzung der Schmerzintensität: Numerische Skala von 1-10

BESSER ist aber eine visuelle Analogskale für die Schmerzeinschätzung

Schmerzen abhängig vom

Tageszeit

Alter

Begleitmedikation

Schockzustand

Persönlichkeit

Wärme

Schmerzarten

Nozizeptiv

Entsteht durch Stimulation der Schmerzbahnen (chemisch, mechanisch oder thermisch) mit Gewebeschädigung und Mediatorsubstanzenfreisetzung

Einteilung nach Lokalisation

Somatisch - lokalisiert (Muskeln, Knochen, Gelenke, Haut)

Vegetativ - viszeral (Innere Organe)

Einteilung nach Zeit

Akute Schmerzen

Chronische Schmerzen

Länger als 3 Monate andauernd

Neuropatisch

Gemischt nozizeptiv und neuropathisch

Diagnose

Anamnese

Schmerzarten

Nervenschmerzen

Entzündliche Schmerzen

Muskelschmerzen

Therapie

Medikamentöse Einstellung

Aufklärung

Physiotherapie

TCM (Traditionelle chinesische Medizin)

Psychosomatische Untersuchungen

Infiltration

Operative Verfahren

Rückenmarksstimulation

 Referenzen:

1 Three spectra of laparoscopic entry access injuries. Chandler JG, Corson SL, Way LW. Source Department of Surgery, University of Colorado, Denver, USA.

2  Jansen FW, Lokman W, Bakkum EA, et al. Complications of Laparoskopie: an inquiry about closed-versus open-entry technique. Am J Obstet Gynecol 2004:190:634

3 Normal 0 false false false EN-US X-NONE AR-SA MicrosoftInternetExplorer4 Fernandez EM, Malagon AM, Arteaga I, et al. Conservative treatment of huge abdominal wamm hematoma after laparoscopic appendectomy. J Laparoendosc Adv Surg Tech A 2005; 15:634.

4 survey of members of the American Association of Gynecologic Laparoscopists reported 933 hernias from an estimated 4,385,000 laparoscopic procedures

Fast-Track-Chirurgie

Interdisziplinäres multimodales Vorgehen zur Verkürzung des Spitalaufenthaltes sowie zur Verbesserung und Beschleunigung der Rekonvaleszenz und zur Reduktion perioperativer Komplikationen.

Präoperative Information des Patienten

Atraumatische chirurgische Technik, Verminderung von Stress

Schmerzausschaltung – meist durch regionalanästhesiologische Techniken

Optimiertes Flüssigkeits- und Temperaturmanagement

Frühe enterale Ernährung

Prophylaxe gastrointestinaler Atonie sowie postoperativer Übelkeit und Erbrechen

Rasche postoperative Mobilisation

Operationsvorbereitung

Scores für Risikoabwägung:

ASA-Klassifikation

WHO-Performance Status

Karnofsky Index

Glasgow Coma Scale (GCS)

APACHE I und II

Frailty Score

Activity of dialy living Score (ADL)

ASA-Score

I: gesund

II: leichte Allgemeinerkrankung

III: schwere Allgemeinerkrankung

IV: inaktivierende Erkrankung mit Lebensbedrohung

V: moribund, Lebenserwartung < 24 Stunden

VI: Hirntote Organspender

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