Das Glioblastom ist ein bösartiger Hirntumor. Die feingewebige Struktur der Glioblastome ähnelt den Gliazellen. Die Glioblastome entstehen aus veränderten Astrozyten-Zellen, daher zählen sie zu den Astozytomen.
Kopfschmerzen, Wesensveränderungen, Schwindel, Epilepsie, Sehstörungen, neurologische Ausfälle wie Sensibilitätsstörungen oder Lähmungserscheinungen. Der Patient kann auch symptomfrei sein und die Diagnose zufällig gestellt wird.
1-) Computertomographie: Verdachtsdiagnose durch heterogener Tumor mit Zystenbildung und wenige Kalzifikation und nekrotischen Arealen, tumorspezifische Besonderheiten wie z.B. Lokalisation
2-) Diagnosesicherung durch eine Biopsie oder Histologie vom Tumorgewebe nach Tumorresektion.
1-) Kleinzellige Glioblastome
2-) Grosszellige Glioblastome
1-) Unklar
2-) Genetische Alterationen:
1-) Mutationen von Tumorsuppressorgenen p53 (>30%), p16 (>50%)
2-) Deletion auf Chromosom 10 (>60%) und 19q (25%) sowie e
3-) EGF-Rezeptor Amplifikation (>30%)
1-) Chirurgische Resektion
Operative Reduktion des Tumor durch Resektion: Eine radikale Entfernung meistens aus funktiollen Gründen nicht möglich.
2-) Bestrahlung
3-) Chemotherapie: Oder eine Kombination mit Chemotherapie (Radiochemotherapie)
4-) Reduktion des perifokalen Ödems mittels Mannitol und Steroide
5-) Tumortherapiefelder (TTfields. TTF): Behandlung mittels elektromagnetische Wechselfelder, die die Mitose verhindern und das Tumorwachstum verlangsamen.
