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Esophageal varices

ÖsophagusvarizenDefinition: Ösophagusvarizen sind Krampfader der Speiseröhre, die durch eine Abflussstörung des venösen Blutes durch die Pfortader in die V. cava. Sie werden meistens durch eine portale Hypertension verursacht werden. Diese physiologische portokavale Anatomosen der Speiseröhre (wie auch in Rektum, Bauchwand und Magen vorhanden) erweitern sich bei Problemen in der Leber mit der Folge der portalen Hypertonie. Es können Blutungen dieser Ösophagusvarizen entstehen, die lebensbedrohlich sein können…

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Definition: Ösophagusvarizen sind Krampfader der Speiseröhre, die durch eine Abflussstörung des venösen Blutes durch die Pfortader in die V. cava. Sie werden meistens durch eine portale Hypertension verursacht werden. Diese physiologische portokavale Anatomosen der Speiseröhre (wie auch in Rektum, Bauchwand und Magen vorhanden) erweitern sich bei Problemen in der Leber mit der Folge der portalen Hypertonie. Es können Blutungen dieser Ösophagusvarizen entstehen, die lebensbedrohlich sein können

Ätiologie:

Leberzirrhose

Pfortaderthrombose

Thrombose der V. lienalis (Pankreatitis)

Linksseitige portale Hypertension

Endoskopische Stadieneinteilung (Paquet):

Grad 1: Einzelne Ösophagusvarizen, die knapp über Schleimhautniveau hinausragen

Grad 2: Einzelne Varizen, die mit Luftinsufflation wegblasbar sind

Grad 3: Ösophaguslumen verengt (bis 50%) mit rötliche Flecken der Schleimhaut

Grad 4: Varizen füllen Ösophaguslumen aus mit Erosionen der Schleimhaut

Therapie:

Akute Blutung:

Verlegung Intensivstation

Endoskopisch mittels Sklerosierung und Fibrin, Gummibandligatur, Injektion von Histoacryl (N-Butylcyanacrylat), Varizenverödung mittels Unterspritzung

Ballonsonde zur Kompression (Sengstaken-Blakemore-Sonde, Linton-Nachlas-Sonde)

Senkung des portalvenösen Blutflusses (Terlipressin, Somatostatin, Octreotid)

Monitoring der Vitalparameter

Intubation

Volumengabe

Antibiotika

Behandlung der Grunderkrankung (z.B. Leberzirrhose)

Bei Rezidiv- bzw. Blutungsprophylaxe:

Medikamentös (Betablocker, Nitrate, Spironolacton) durch Senkung der portalen Hypertonie.

Ligatur (Barron)

Shunt-Einlage zw. Pfortaderkreislauf und dem systemisch-venösen Kreislauf:

Interventionell: TIPS (transjugulärer intrahepatischer porto-systemischer Shunt)

Shunt-Operationen:

Portokaval

Splenorenal

Operativ: OLT

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