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X-ray

RöntgenMan macht Röntgenaufnahmen um knöcherne Verletzungen auszuschließen. Röntgenaufnahmen oft in zwei Ebenen anterior-posteriorer und seitlicher Strahlengang, beim Röntgen beschreibt man immer das distale Fragment der Fraktur. Es gibt verschiedene Dislokationsmöglichkeiten:Kontraktion (Verkürzung)Seitverschiebung: dislokatio ad latus, zB distaler Knochenanteil um Seitenbreite nach einer Seite dislokalisiertdistaler Knochenanteil längst verschoben: Dislokatio longitudinem (Achsen)Knick (Varus oder Valgus): Dislokatio ad axim Rotation: Dislokatio ad peripheriam Dislokatio ad longitudinem cum contractione: Längstverschiebung mit Verkürzung…

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Man macht Röntgenaufnahmen um knöcherne Verletzungen auszuschließen. Röntgenaufnahmen oft in zwei Ebenen anterior-posteriorer und seitlicher Strahlengang, beim Röntgen beschreibt man immer das distale Fragment der Fraktur. Es gibt verschiedene Dislokationsmöglichkeiten:

Kontraktion (Verkürzung)

Seitverschiebung: dislokatio ad latus, zB distaler Knochenanteil um Seitenbreite nach einer Seite dislokalisiert

distaler Knochenanteil längst verschoben: Dislokatio longitudinem

(Achsen)Knick (Varus oder Valgus): Dislokatio ad axim

Rotation: Dislokatio ad peripheriam

Dislokatio ad longitudinem cum contractione: Längstverschiebung mit Verkürzung

Dislokatio ad longitudinem cum distractione: Längstverschiebung mit Verlängerung

Bei Schwerverletzten sind Röntgenaufnahmen des Schädels, der Wirbelsäule, des Thorax und Beckens umbedingt zu machen.

In Bezug auf Thoraxchirurgie ist es möglich aus dem Thoraxübersichtsröntgen folgende Diagnosen bzw. Verdachtsdiagnosen zu stellen:

Pneumothorax

Pleuraerguss

Pulmonale Expansionen, Infiltrate, Cysten, Cavernen

Atelektasen

Thoraxwandverletzungen bzw. –tumoren

Mediastinaltumore

Mediastinal- und Weichteilemphysem

Diese Pathologien durch das alleinige Thoraxröntgen nicht ausschließbar.

Voraussetzungen für die Durchführung

Um ein Röntgen der Extremitäten und des Thorax inklussive Schulter-Röntgen machen zu dürfen muss man einen Arztdiplom haben.

Um Röntgenaufnahmen im Mittleren- und Hochdosisbereich machen zu dürfen muss man:

Eine entsprechende Ausbildung im Strahlenschutz und entsprechende Weiterbildungstitel

oder ein Fähigkeitsausweiss haben.

Rechtfertigung für radiologische Untersuchung gegeben für :

Arzt

Zahnarzt

Chiropraktiker

Indikation unter Berücksichtigung des Rechtfertigungsprinzips. Verschreibende Arzt Indikation stellt, dokumentiert und dem durchführenden Arzt weiterleitet

Wenn Rechtfertigung die Rahmen der Strahlenschutzverordnung sprengt, muss der Eingriff vom ausführenden Arzt sorgfältig und gerechtfertigt dokumentiert werden. Also sorgfältig und gerechtfertigt dokumentieren wenn nicht gemäß Strahlenschutzverordnung

Für jeden Untersuchungstyp Standarduntersuchungsprotokol mit technischen Modalitäten und Dosisindikatorwerten sowie die Massnahmen im Falle einer Gewebereaktion (deterministische Effekte)

Patient aufklären und Erklärung des Untersuchungsablaufs mitgeben

Technische Voraussetzungen

Röntgenanlageräume (Überwachungsbereiche) + Qualitätssichungsprogramm + bewilligungspflichtig.

Bildempfänger mit hoher Empfindlichkeit

Schuzmittel

Expositionstabelle

Lagerung des Patienten

Patient so nah wie möglich bei Detektor, Fokus-Detektorabstand so groß wie möglich.

Nutzstrahl so eng wie möglich

Schräger und seitlicher Strahlengang vermeiden, weniger Vergrößerung bei Durchleuchtung

Patientendosis optimieren

Höchstmögliche Spannung

Expositionsindex an die erforderlichen Bildqualitätsanforderungen für die Dg angepassen

Wiederholung nur wenn für Dg-Stellung relevant

Beruflich exponierte halten den Patienten wenn niemand sonst da ist, Begleitperson (ohne Dosimeter = TLD) halten Patienten aber nur mit Schutzkleider.

medwissen.ch